Noch immer ist das Sakrament der Ehe nicht allen Menschen gleichermaßen zugänglich und noch immer gilt das vatikanische Segens-Verbot für homosexuelle Partnerschaften. Pünktlich zum Christopher Street Day (CSD) in Köln, bei dem auch die katholischen Jugendverbände für die Rechte queerer Menschen demonstrieren, veröffentlicht die KjG eine eigene Arbeitshilfe zu Segensfeiern. Sie soll Mut machen und Hilfestellung leisten, den Segen Gottes* im Verband zu feiern – unabhängig von Geschlecht und amtskirchlichen Bestimmungen.

Wenn die Kirche uns nicht segnen will, dann machen wir das eben selber – so lautet ein Grundgedanke des Projekts „KjGsegnet“, das von der Landesarbeitsgemeinschaft NRW der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) entwickelt wurde. Der Verband setzt sich unter anderem für Gleichberechtigung, Demokratie und gegen Ausgrenzung ein. „Der Segen Gottes* kann und darf keinem Menschen verwehrt bleiben“, sagt KjG-Landessekretärin Charlotte Budde-Kreutz. Die Broschüre soll Mut machen und Hilfestellung leisten, den Segen Gottes* konkret im Verband oder auch außerhalb selber zu feiern. Das geht, denn: jede getaufte Person darf segnen – ohne, dass diese Version des Segens minderwertiger oder weniger bedeutsam wäre.

„Wir sprechen häufig einen Segen aus, ohne uns dessen bewusst zu sein. Zum Beispiel wenn wir jemandem eine gute Fahrt wünschen“, erklärt Stephanie Wieschus. Die Geistliche Leiterin der KjG im Bistum Münster ergänzt: „Wir freuen uns, wenn unsere Broschüre dazu beitragen kann, Segen und Segensfeiern im Alltag oder zu besonderen Anlässen im Leben bewusst einzusetzen. Das kann in Ferienfreizeiten sein oder an Orten, wo sich junge Menschen begegnen.“ Segen kann und darf überall ausgesprochen werden. In der Familie, am Arbeitsplatz oder am Krankenbett. Dafür braucht es keinen Priester und auch kein Kirchengebäude. Die Katholische junge Gemeinde versteht sich als Segensort, denn „unser Verband steht für Gemeinschaft, Vielfalt und auch die KjG ist ein Ort von Kirche, in dem wir Gottes* Segen erfahrbar machen möchten“, sagt Ramona Kielblock, KjG-Bildungsreferentin im Erzbistum Köln. So finden sich in der Broschüre konkrete Gestaltungsmöglichkeiten, Hilfestellungen und exemplarische Abläufe, sodass jede*r ermutigt wird, eine Segensfeier durchzuführen.

Die Arbeitshilfe findest Du hier.

Willkommen im Juni, willkommen im pride month!

Wir als KjG stehen für Vielfalt und machen uns stark gegen Diskriminierung jeglicher Art.

„Lasst uns einmal mehr zeigen, wie bunt wir sind und gemeinsam gegen Queerfeindlichkeit und Diskriminierung von Menschen auf die Straße gehen. Erhebt eure Stimmen und sagt eure Meinung“, ermutigt KjG-Diözesanleiterin Anna op de Hipt zum Engagement. Stephanie Wieschus, Geistliche Leiterin der KjG im Bistum Münster unterstreicht: „Wir sind ein bunter und diverser Verband und stehen ein für Menschlichkeit. Wir sprechen uns gegen jegliche Form von Queerfeindlichkeit und Diskriminierung aus. Mensch ist Mensch und Love is Love!“

Wusstest du eigentlich, dass die KjG ein eigenes queeres Netzwerk hat, das coole Angebote macht und auch berät? Schau doch mal bei der KjGay vorbei.

Und auch wenn wir den Anspruch an uns haben, ein Safer space für queere Menschen zu sein, können wir Diskriminierungserfahrungen niemals ganz ausschließen. In unserem Diözesanbüro ist Laura in solchen Fällen für dich ansprechbar.

Wir wünschen dir einen bunten und fröhlichen Pride month!

Für eine lebenswerte Zukunft von Kinder und Jugendlichen

In einem Offenen Brief wendet sich unsere Diözesanleitung gemeinsam mit weiteren Unterstützer*innen an die Landesregierung NRW. Die zentrale Forderung: Lützerath muss bleiben!

„Wir als katholischer Jugendverband stehen für Klimaschutz. Der Abriss von Lützerath und die Ausbeutung der darunter liegenden Kohle stehen der Bekämpfung der Klimakatastrophe entgegen und sind trotz hartnäckiger Behauptungen auch nicht notwendig“, heißt es unter anderem in dem Offenen Brief.

Den vollständigen Brief kannst du hier lesen und herunterladen:

Heute beginnt mit dem Eröffnungsspiel die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Katar. Dieses sportliche Großereignis widerspricht unserem Menschenbild, unserem Verständnis des internationalen Miteinanders, unserem Engagement für Gerechtigkeit und unserem Ziel einer ökologisch und sozial nachhaltigen Welt. Wir als KjG im Diözesanverband Münster unterstützen die Boykott-Bemühungen und fordern Menschenrechte weltweit!

Die Entscheidung der FIFA, die Fußball-WM der Männer in diesem Jahr im Emirat Katar stattfinden zu lassen, kann nur als Fehler bezeichnet werden – und das aus einer Vielzahl von Gründen. Während der Bauarbeiten für die WM-Stadien arbeiteten zehntausende Gastarbeiter*innen vor allem aus Südasien in Katar – ohne Arbeitnehmer*innenrechte und unter katastrophalen Bedingungen. Tausende von ihnen sind so auf den WM-Baustellen umgekommen. In Stadien, die so errichtet wurden, dürfen keine Fußballspiele stattfinden!

Wir als KjG engagieren uns für Geschlechtergerechtigkeit über das binäre System hinaus, für die Akzeptanz sexueller Vielfalt und für queere Rechte. All dies sind Fremdwörter für das katarische System. Queere Personen sind dort jederzeit der Gefahr von willkürlichen Verhaftungen und Misshandlungen ausgesetzt. Auch das friedliche Engagement für queere Rechte ist in Katar verboten. Der offizielle katarische WM-Botschafter bezeichnet Homosexualität als “geistigen Schaden”. Frauen werden in Katar systematisch benachteiligt. Das Leben einer Frau wird mit weniger Wert bemessen und insbesondere in Fällen von Vergewaltigung setzen sich Frauen bei einer Anzeige selbst dem Risiko einer Verhaftung aus. Ein Land, dass die Rechte von Frauen und queeren Personen mit Füßen tritt, darf kein Ort für eine Fußball-WM sein!

Als Christinnen sind wir uns unserer Verantwortung für Umwelt- und Klimaschutz bewusst, und als Verband versuchen wir das uns Mögliche zu tun, um daran mitzuwirken. Eine Fußball-WM in einem Wüstenstaat ohne Fußballkultur ist durch die notwendige Kühlung der Stadien und den Aufbau der gesamten Infrastruktur, nicht nur in Zeiten der Energiekrise, alles andere als ökologisch. Sie ist ein fatales Symbol für die vielen vor allem jungen Menschen, die sich für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung einsetzen.

Als Diözesanleitung unterstützen wir die vielen Initiativen zum Boykott dieser WM. Wir werden weder privat noch bei Public Viewing Veranstaltungen die Spiele schauen oder anderweitig verfolgen. So können wir den Gewinn, den das System Katar aus der WM ziehen kann, möglichst gering halten. Das Emirat muss spüren, dass der internationalen Gemeinschaft die Missachtung von Menschenrechten – egal ob von Frauen, queeren Menschen oder Arbeitnehmerinnen – nicht egal ist!

Von den deutschen Politiker*innen und insbesondere von unserer Bundesregierung erwarten wir, dass sie ihre Augen nicht vor den eklatanten Missständen in Katar verschließen und auf Reisen zur WM verzichten.

Ihr wisst von Alternativangeboten vor Ort für die Zeiten, in denen die WM-Spiele stattfinden?
Ihr wollt als Pfarrgruppe selbst etwas auf die Beine stellen, damit der Boykott leichter fällt?
Dann meldet euch gerne bei uns (dl@kjg-muenster.de). Wir unterstützen euch gerne und machen Werbung!

Die Stellungnahme als Download:

Die Diözesanleitung der KjG im Bistum Münster wendet sich im Nachgang der letzten Synodalversammlung mit einem Brief an ihren Bischof Felix. „Wir freuen uns, dass Sie sich als einer der Bischöfe für den Text “Leben in gelingenden Beziehungen – Grundlinien einer erneuerten Sexualethik” ausgesprochen und Stellung bezogen haben“ heißt es darin aber eben auch:

Jetzt ist es aber wichtig, dass aus den beschlossenen Texten und Ihren Worten auch Taten folgen.

Den vollständigen Brief an Bischof Felix Genn kannst du hier lesen.

Als Reaktion auf die kürzlich veröffentlichte Studie von Wissenschaftler*innen der WWU Münster zum sexuellen Missbrauch im Bistum Münster äußert sich die Diözesanleitung der KjG im Bistum Münster mit klaren Forderungen:

  • Einführung verbindlicher demokratischer Strukturen bis in die höchsten Entscheidungsebenen. Es bedarf einer transparenten Kontrolle der Entscheidungen, die getroffen werden.
  • Neufassung der kirchlichen Sexualmoral, die der negativen Konnotation und Tabuisierung von Sexualität und der Queer-Feindlichkeit ein Ende setzt und stattdessen die sexuelle Selbstbestimmung in den Mittelpunkt stellt.
  • Aufbrechen von Männerbünden, patriarchalen Strukturen und Machtgefällen und die strukturelle Verankerung von Geschlechtergerechtigkeit in allen kirchlichen Kontexten und vor allem auch mit Blick auf den Zugang zu allen Ämtern.

Konkrete und sichtbare Konsequenzen müssen nach Ansicht der KjG auch im Bistum Münster folgen. Das bedeutet, dass Fehlverhalten personelle Konsequenzen nach sich ziehen muss: „Wir fordern die Bistumsleitung und alle verantwortlichen Personen dazu auf, endlich dem Ernst der Lage entsprechend angemessen zu handeln“.

Die komplette Stellungnahme gibt es HIER zum Download.

Wir als KjG haben den Anspruch, ein sicherer Ort für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu sein. An dieser Stelle möchten wir daher kurz auf unsere Präventionsarbeit und unser Institutionelles Schutzkonzept verweisen. Mehr Infos dazu auf der Themenseite ‚Prävention‘.

Mit klaren inhaltlichen Positionen und einer neu gewählten Diözesanleitung endete am Sonntagnachmittag, 20. März, die Diözesankonferenz der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) – jedoch anders als geplant.       

„Die AfD bietet Rechtsextremen eine Bühne und distanziert sich nicht von menschenverachtenden Aussagen, bzw. nutzt diese ganz bewusst. Sie steht für eine Haltung und Weltanschauung, die wir als KjGler*innen ablehnen und der wir uns entschieden entgegenstellen“, heißt es im einstimmig beschlossenen Antrag „Wir wählen – Nicht die AfD“ der KjG-Diözesankonferenz vom Wochenende. Darin heißt es weiter: „Aus unserem Selbstverständnis als Jugendverbandler*innen stellen wir uns gegen rechtsextreme Positionen und verstehen den Kampf gegen rechts und den Einsatz für eine vielfältige Gesellschaft als unsere demokratische Pflicht. Eine passive Haltung gegenüber der AfD widerspricht dem.“ Damit folgt die KjG im Bistum Münster einem Beschluss der BDKJ-Hauptversammlung aus dem Jahr 2016 mit dem Titel „Wir widersprechen – weil wir glauben“. Neben dieser gesellschaftspolitischen Positionierung nahmen sich die Delegierten auch einer kirchenpolitischen Forderung mit der Überschrift „Für eine Kirche ohne Angst – #loveislove“ an. 

Grundlegende Reformen gefordert

„Queere Personen, das heißt Menschen, die sich nicht als heterosexuell und/oder nicht als cis-männlich oder cis-weiblich definieren, werden von der katholischen Kirche strukturell diskriminiert“, stellt die KjG fest und erklärt weiter: „Als Verband begreifen wir die Vielfalt sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten als wertvollen Teil der göttlichen Schöpfung. Für uns ist es selbstverständlich, dass alle gleichberechtigt geführten Beziehungsformen gleichwertig sind, egal welches Geschlecht die Partner*innen haben.“ Damit stellt sich die KjG im Bistum Münster solidarisch an die Seite all derer, die durch die andauernde Diskriminierung der katholischen Kirche und ihrer Vertreter*innen Verletzungen erlitten haben. Selbstkritisch erklärt die KjG: „Uns ist bewusst, dass wir als KjG selbst Teil des Systems Kirche sind und dass wir es, trotz all unserer Kritik mittragen und stützen. Auch wenn wir uns um das Gegenteil bemühen, wurden und werden auch in unseren Strukturen noch immer Menschen diskriminiert.“ So hofft die KjG, dieser Diskriminierung entgegenwirken zu können und fordert von der katholischen Kirche eine grundlegende Reform der katholischen Sexualmoral, eine Änderung des kirchlichen Arbeitsrechts, eine Öffnung der Ehe und die Einführung eines Segensritus für alle. Einen eigenen Beitrag will die KjG dazu auch in Form der Benennung einer Ansprechperson für Betroffene von Diskriminierung sowie über die Einbringung der genannten Positionen in die Vertretungsarbeit auf verschiedensten Ebenen leisten.

Leitungsgremien neu besetzt

Neben diesen und weiteren Anträgen nahmen die Wahlen einen großen Punkt auf der Tagesordnung ein. So wurde auch die Diözesanleitung neu besetzt: Michelle Borgers und Timo Donnermeyer wurden neu in die ehrenamtliche Leitung des Verbandes gewählt und Lukas Färber und Ronja Hellmanns in ihren Ämtern bestätigt. Die Diözesanleitung wird außerdem um Stephanie Wieschus als neue Geistliche Leiterin ergänzt. Damit endeten die Amtszeiten von Johanne Grohnert als Diözesanleiterin und Barbara Kockmann als Geistliche Leiterin, denen die Konferenz herzlich dankte.

Zwischen den Diözesankonferenzen ist der Diözesanausschuss das höchste beschlussfassende Gremium der KjG. In dieses Gremium wählten die Delegierten nun Lena Busemeier, Sarah Frisse, Alexander Hoiboom, Johanne Grohnert und Anne Oberste Hetbleck. Verabschiedet wurden aus dem Diözesanausschuss Lars Winter und Jendrik Fauler. Weitere Positionen konnten im Wahlausschuss, im Sachausschuss Nachhaltigkeit sowie als Kassenprüfer besetzt werden.

Beifall für Entscheidung

Flexibilität bewies der Kinder- und Jugendverband in der Art der Durchführung seiner Konferenz: Am Freitagabend als Präsenzveranstaltung auf der Jugendburg in Gemen gestartet, musste die Konferenz am Samstagabend trotz strengem Hygienekonzept aufgrund einiger positiver Schnelltests vor Ort beendet und am Sonntagmorgen im digitalen Format fortgeführt werden. Besonders für Barbara Kockmann, deren Amtszeit als Geistliche Leiterin der KjG endete, keine einfache Entscheidung: „Ich hätte mir einen anderen Abschied gewünscht, aber es ist richtig, hier und jetzt die Zelte abzubrechen“, erklärte sie am Samstagabend kurz vor dem Beginn eines geplanten Gala-Abends gegenüber den Delegierten der Konferenz. Für diese Entscheidung, die sie gemeinsam in der Diözesanleitung getroffen hatte, aber besonders auch für ihre Arbeit in den vergangenen Jahren bekam sie dann auch kräftige „Standing Ovation“, bevor sich alle Konferenzteilnehmer*innen auf den Heimweg machten.

Jugendvertreterinnen auf der COP26 fordern künftige Bundesregierung zu ambitionierterem Klimaschutz auf.

Glasgow/Berlin, 8. November 2021Während die 26. UN-Klimakonferenz deutlich die Notwendigkeit zum sofortigen Handeln zeigt, spielt auch in Deutschland das Thema Klimaschutz auf der letzten Etappe der Koalitionsverhandlungen eine zentrale Rolle. Ein Bündnis deutscher Jugendvertreterinnen auf der COP 26 unterstreicht nun mit einem Brief an die Koalitionsverhandlerinnen gemeinsame Erwartungen an eine zukünftige deutsche Klimapolitik. Neben dem Aufruf zum sofortigen Handeln beinhaltet der Brief 14 konkrete Forderungen.

Alexandra Struck, Vertreterin der BUNDjugend auf der COP26, erklärt: „Die anlässlich der 26. UN-Klimakonferenz veröffentlichten wissenschaftlichen Berichte zeigen wieder einmal deutlich, dass der Handlungsbedarf so groß wie nie zuvor ist. Zugleich liegt Deutschland auf Platz 7 der größten CO2-Emittierenden weltweit. Hieraus ergibt sich eine enorm große globale Verantwortung.“

Auch Jan Göldner, Mitinitiator des Briefes und für die NAJU (Naturschutzjugend im NABU) auf der Klimakonferenz, appelliert an die Koalitionsverhandlerinnen: „In persönlichen Gesprächen sowie in öffentlichen Interviews haben die Parteien zahlreiche Versprechungen an uns und die zukünftigen Generationen gerichtet. Doch ohne die konkrete Umsetzung reichen selbst die ambitioniertesten Versprechungen nicht aus. Diesen Worten müssen nun Taten folgen!“

KjGler Felix war in Glasgow dabei

Felix Schmeink von der KjG Schillerstraße war ebenfalls auf der COP26 dabei. Sein Fazit: „Nach einer Woche COP kann ich nur sagen: Es muss mehr passieren und das fordern wir von der nächsten Regierung ein!“ KjG-Diözesanleiterin Ronja Hellmanns pflichtet dem bei: ,,Deutschland ist einer der Hauptverursacher der Klimakrise. Wir müssen endlich mit gutem Beispiel vorangehen und anfangen zu handeln. Jetzt!“

Die Bundesvorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung, (KLJB), Daniela Ordowski, unterstreicht vor Ort, dass es den Jugendlichen um sofortige Maßnahmen gehe: „Jede einzelne Entscheidung, die in den Koalitionsverhandlungen getroffen wird, muss die Konsequenzen für das Klima in den Blick nehmen. Die Verantwortung für die Folgen der Klimakatastrophe trägt die kommende Bundesregierung als globale Akteurin mit.“

Die Jugendvertreterinnen erwarten daher, dass die zukünftige deutsche Klimapolitik den Ausstieg aus fossiler Energie und den Ausbau des öffentlichen Personenverkehrs umsetzt. Gleichzeitig unterstreichen die jungen Menschen in ihren Forderungen insbesondere die Bedeutung von Migration, globalem Handel und der Landwirtschaft für den Klimaschutz und eine nachhaltige, zukunftsfähige Entwicklung.

In Anbetracht der auf der UN-Klimakonferenz offenbarten Dringlichkeit haben sich für den Forderungsbrief kurzfristig die Organisationen NAJU (Naturschutzjugend im NABU), BUNDjugend (Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz), Klimadelegation e.V, Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB), die Katholische junge Gemeinde (KJG), Naturfreundejugend Deutschlands und Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) zusammengeschlossen. 2

Den Brief der Jugendvertreterinnen an die Koaltionsverhandlungen ist hier zu finden: www.NAJU.de/najuforclimate/

Kontakt für Rückfragen:

BUNDjugend (Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz) | Constantin Kuhn, Bundesvorstand | constantin.kuhn@bundjugend.de | Tel.: +49 159 01313766

NAJU (Naturschutzjugend im NABU) | Jan Göldner | Bundesjugendsprecher im Bundesvorstand | jan.goeldner@naju.de | Tel.: +49 176 618 260 11

Katholische Landjugendbewegung Deutschlands (KLJB) | Daniela Ordowski | Bundesvorsitzende | d.ordowski@kljb.org , Tel.: +49 176 119 46 529

Kinder und Jugendliche haben eine Stimme und möchten gehört werden – das zeigt auch die Beteiligung an der u18-Wahl in unseren KjG-Wahllokalen im Bistum Münster. In unseren Wahllokalen der KjG Ochtrup , der KjG Emsdetten (zusammen mit der Leitungsrunde Messdiener St. Marien Emsdetten ), der KjG Recke (zusammen mit der CAJ Steinbeck) und der KjG Heilig Geist Bockum-Hövel gaben 435 Kinder und Jugendliche ihre Stimme ab. 📢

Die Ergebnisse der u18-Wahl sind jetzt online unter https://www.u18.org .

Wir freuen uns, dass unsere Pfarrgruppen mit ihren Wahllokalen so viele Kinder und Jugendliche erreichen konnten. Danke für euer Engagement zur u18-Wahl! 😀

Die Bundestagswahl kommt immer näher. Wir erinnern deshalb heute – am Tag der Demokratie – noch einmal an eine Stellungnahme der KjG in der wir dazu aufrufen, nicht die AfD zu wählen. Wir finden, dass diese Partei mit ihrer menschenverachtenden Haltung und ihrer populistischen Hetze keinen Platz im Bundestag haben darf. Wir stehen für eine offene, tolerante und vielfältige Gesellschaft. Für uns als KjG ist deshalb klar: Wir wählen! Jedoch nicht die AfD. Wir rufen alle wahlberechtigten Personen dazu auf, nicht die AfD zu wählen, sondern ihre Wahlentscheidung im Sinne von Kindern und Jugendlichen und einer toleranten und vielfältigen Gesellschaft zu treffen. Hier findest du die vollständige Stellungnahme der KjG: