Kinderrechte ins Grundgesetz - aber richtig!

Kinder und Jugendliche werden als Zukunft unserer Gesellschaft die langfristigen Folgen der heutigen politischen Entscheidungen spüren und mit ihnen umgehen müssen. Eine echte Beteiligung von Kinder und Jugendlichen an politischen Entscheidungsprozessen ist für eine zukunftsfähige und gerechte Gesellschaft notwendig! Dass wir davon in Deutschland noch weit entfernt sind, zeigt sich auch in den vielen Debatten die während Corona über und nicht mit Kindern und Jugendlichen geführt werden.

Nicht nur aus diesem Grund fordern wir als KjG schon lange, die UN-Kinderrechtskonvention im Grundgesetz zu verankern, damit auch das Recht auf Beteiligung fest verankert wird. Der aktuelle Vorschlag der Bundesregierung die Kinderrechte in Artikel 6 GG zu verankern reicht uns bei weitem nicht! Das Wohl des Kindes nur „angemessen“ zu berücksichtigen bleibt weit hinter den Festlegungen der UN-Kinderrechtskonvention zurück, welche eine vorrangige Berücksichtigung fordert. Für eine glaubhafte Umsetzung braucht es klare und mutige Formulierungen und echte Bemühungen, um Kindern und Jugendlichen die Rechte zu geben, die sie verdienen!

Mehr Infos und eine ausführliche Stellungnahme unserer Bundesleitung, der wir uns anschließen möchten findet ihr bei der KjG Bundesebene.