"GROßARTIGE ARBEIT VOR ORT" - KJG MIT NEUER DIÖZESANLEITUNG | Presseinformation zur Diözesankonferenz vom 18. - 20. November auf der Jugendburg Gemen

Gemen/Diözese Münster. Mehr als 100 Vertreter*innen der 5.289 Mitglieder der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) in der Diözese Münster wählten am Wochenende während ihrer Diözesankonferenz auf der Jugendburg in Gemen Regina Bußmann, Annika Kuypers und Barbara Kockmann in ihre Diözesanleitung. Einer der größten und aktivsten Jugendverbände in unserem Bistum konnte damit eine Vakanz in ihrem höchsten Gremium neu besetzen.

„Dieser Verband beruht auf einer sehr großen Basis, die in ihrer großartigen Arbeit vor Ort unterstützt werden muss“, benannte die neu gewählte Diözesanleiterin Regina Bußmann eines ihrer Ziele für die kommende Amtszeit. Und die 26-jährige Havixbeckerin weiß, wovon sie redet. Schließlich engagiert sich die Veranstaltungskauffrau schon seit mehr als 15 Jahren in der KjG, übernahm bereits früh Verantwortung in ihrer Leiterrunde und später in der Pfarrleitung, der Kreisleitung und zuletzt im Diözesanausschuss. Diese Erfahrung teilt auch Annika Kuypers, die ebenfalls in die Diözesanleitung gewählt wurde und seit 15 Jahren dabei ist. Die 25-Jährige befindet sich im berufsbegleitenden Masterstudium der Sozialen Arbeit mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe und war für die KjG bisher als Schulungsteamerin unterwegs und hat sich im Diözesanausschuss eingebracht. Die beiden Diözesanleiterinnen folgen auf Anna Andrick, die den Jugendverband vier Jahre lang erfolgreich mit gestaltet und geprägt hat. „Jeder Moment hat sich gelohnt“ resümierte sie selbst im Hinblick auf einen Terminkalender, der kaum Zeit lässt für Privates. Zusammen mit Andrick scheidet auch Simone Barciaga als geistliche Leiterin aus, die im Januar eine neue Stelle antreten wird. Als Nachfolgerin wurde die Pastoralassistentin Barbara Kockmann gewählt, die ihr Amt allerdings erst im August mit ihrer Beauftragung in den pastoralen Dienst antreten kann. Da Regina Bußmann und Annika Kuypers mit ihrer Wahl in die Diözesanleitung ihr bisheriges Amt im Diözesanausschuss aufgeben mussten, wurden auch hier Nachfolgerinnen durch die Versammlung gewählt: Rabea Martin aus Billerbeck und Lena Jannemann aus Telgte bekamen das Vertrauen der Delegierten.

Für einen Studienteil erhielt die KjG Unterstützung von befreundeten Verbänden und Initiativen: Isabell Ullrich von der Christlichen Initiative Romero beschäftigte sich in ihrer Arbeitsgruppe mit kritischem Konsum, Frauke Marzinek von der Katholischen Studierenden Jugend (KSJ) lud zu Diskussionen zum Cybermobbing ein, Susanne Deusch vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) wagte schon einen Ausblick auf den Katholikentag 2018, den die Jugendverbände mitgestalten wollen und Kerstin Stegemann (ebenfalls BDKJ) beschäftigte sich in ihrer Kleingruppe im Hinblick auf das Wahljahr 2017 mit der Möglichkeit von U18-Wahlen. Denn auch das zeichnet den katholischen Jugendverband aus: Er beschäftigt sich mit vielen politischen Themen, macht sich stark für Kinderrechte und Geschlechterdemokratie. Und so ging es auch im weiteren Verlauf der Konferenz sehr demokratisch zu, als zahlreiche Anträge aus den Reihen der Delegierten heraus gestellt und kontrovers diskutiert wurden.

Die Katholische junge Gemeinde (KjG) ist ein demokratischer Kinder- und Jugendverband in der Katholischen Kirche. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene engagieren sich in ganz Deutschland, vor allem in den Pfarrgruppen vor Ort. Im KjG-Diözesanverband Münster sind über 5000 Mitglieder angemeldet, die sich in ca. 50 Pfarrgruppen organisieren.