CORONA-VIRUS: Informationen für Pfarrgruppen und Ferienlager der KjG

Liebe KjGler*innen, liebe Eltern, liebe Interessierte,

da uns in diesen Tagen vermehrt Anfragen im Hinblick auf die aktuelle Corona-Lage und den Umgang mit eben dieser im Hinblick auf Ferienlager erreichen, haben wir hier einige Informationen für euch zusammengestellt.

  1. Aktuell werden in einigen Gebieten Veranstaltungen abgesagt. Ein generelles Verbot von Veranstaltungen oder eine Einschränkung der Reisefreiheit gibt es in Deutschland noch nicht und würde dann tendenziell Veranstaltungen ab einer Größenordnung von ca. 1.000 Personen betreffen. Teilweise erteilen Gemeinden auch aktuell keine Genehmigungen mehr für öffentliche Veranstaltungen oder ziehen diese zurück.
  2. Bei Veranstaltungen oder Reisen, die keine Genehmigung brauchen, liegt es immer in der Verantwortung des Trägers (also z.B. der Lagerleitung), ob diese stattfinden soll oder nicht. Dabei müssen mehrere Aspekte berücksichtigt werden: Wo fahren wir hin? Wie viele Menschen sind dabei? Besteht ein erhöhtes Risiko? Wie hoch ist das finanzielle Risiko?
  3. Jede*r Teilnehmer*in entscheidet immer selbst, ob er*sie teilnehmen möchte. Sagt er*sie ab, greifen die Stornoregelungen in den Teilnahmebedingungen. Existieren keine, müssen die tatsächlich eingesparten Aufwendungen (z.B. Verpflegungskosten) erstattet werden.
  4. Wenn die KjG selbst entscheidet, eine Veranstaltung oder Reise komplett ausfallen zu lassen, muss die KjG die Teilnahmebeiträge zurückzahlen und trägt die gesamten Ausfallkosten. Sollte eine Reise wegen der Unterschreitung einer Mindestteilnehmendenzahl abgesagt werden kann eine Anzahlung ggf. einbehalten werden.
  5. Eine Reiserücktrittsversicherung kann für einzelne Teilnehmende oder auch die gesamte Gruppe abgeschlossen werden. Diese greift dann aber nur, wenn die versicherte Person oder die Reiseleitung direkt betroffen ist und daher nicht teilnehmen kann bzw. die Fahrt nicht stattfinden kann.
  6. Wir sind aktuell im Gespräch mit dem BDKJ darüber, inwiefern bereits entstandene Kosten oder Ausfallgebühren im Falle von tatsächlich abgesagten Veranstaltungen über Landesmittel aufgefangen werden können.

(Stand: 11.03.2020)

Bei weiteren Fragen wendet euch gerne an das KjG-Büro.