Jugendaktion 2018: BASTA! - WASSER IST MENSCHENRECHT

 „Wasser ist Leben“ Shubhangi aus dem Dorf  Baranphur in Indien weiß wie es ist, ohne Wasser auskommen zu müssen. Noch vor wenigen Jahren mussten die Menschen in ihrem Dorf mehrere Kilometer bis zum nächsten Brunnen zurücklegen.
Die Jugendaktion von MISEREOR und BDKJ verdeutlicht am Beispiel aus dem indischen Baranphur die Bedeutung des Allgemeinguts Wasser für alle Menschen und sensibilisiert Jugendliche für die Gründe der Ungleichverteilung dieser Ressource.

Für die Gruppen- und Schulstunden sowie dem Jugendgottesdienst werden vielfältige Informationen und Impulse rund um das Thema sowie Aktionsangebote zur Verfügung gestellt,  wie ihr euch für  die ausreichende Versorgung aller Menschen mit sauberem Trinkwasser einsetzen könnt.

Alle Materialien und Informationen zur Aktion findet ihr unter www.jugendaktion.de

Über das Projekt Jeevan: JEEVAN bedeutet Leben. Und genau darum geht es beim Projekt, das von Caritas Indien durchgeführt und von MISEREOR gefördert wird. Es unterstützt Menschen dabei, selbst ihre Lebensqualität zu verbessern. Dabei gilt das Konzept des People-Led Empowerment (PLE) frei übersetzt heißt das: „Die Bürgerinnen und Bürger ermächtigen sich selbst“. Die entlegenen Dörfer im Bundesstaat Maharashtra profitieren ganz selten von staatlicher Hilfe. Da ist es wichtig, dass sich die Menschen selbst helfen. Wie in Barhanpur: Durch den Bau von Regenauffangbecken und Brunnen haben nun alle Zugang zu Wasser. Und das nicht nur in der Regenzeit, sondern über das ganze Jahr hinweg. Das Wasser hat die Lebensqualität in dieser Region deutlich verbessert. Der landwirtschaftliche Ertrag, die hygienischen Bedingungen und die einfache Tatsache, durch das Trinken von Wasser nicht mehr krank zu werden, sind Beispiele hierfür. Bedingt durch die Witterungsverhältnisse gibt es in dieser Region nur in den drei Monaten des Monsuns Regen. Damit das kostbare Gut „Wasser“ über das ganze Jahr verfügbar ist, bedarf es einer guten Organisation. Die Menschen in Barhanpur haben es gemeinsam geschafft, ihr Lebensumfeld und die Lebensbedingungen für alle zu verbessern.

(Foto: KOPP-MISEREOR)